in naTOURa Reisen - Polen
1994 fuhr ich das erste Mal nach Polen - mit in naTOURa als Teilnehmerin einer Radtour durch
Masuren. Vom ersten Moment an schlug mich dieses Land in seinen Bann. Seine Landschaft, seinen
kleinen Dörfer und die Gastfreundschaft der Menschen. Seitdem ließ mich Masuren nicht mehr los und
ich machte meine Leidenschaft zu meinem Beruf, als ich in die Reisebrache zu in naTOURa wechselte.
Seitdem war ich immer wieder in Nordostpolen und erkundete nach und nach auch andere Regionen -
die einzigartigen nordostpolnischen Nationalparks, den Süden Polens mit Krakau seinen Gebirgen und
schließlich auch das Baltikum. Die persönlichen Kontakte, die ich in den zurückliegenden Jahren
geknüpft habe ermöglichen mir, Ihnen diese Region auf eine Art zu zeigen, welche sicherlich viele
positiv überraschen wird.
Wenn von Urlaub die Rede ist, denkt nicht jeder sofort an Polen. Doch wer gerne mit Rad und/oder Kanu aktiv ist, der fährt in den
Nordosten Polens, die "Grüne Lunge Polens".
Tausende von Seen, umrahmt von blühenden Wiesen und endlosen Feldern – das ist Masuren. Doch Masuren ist nicht nur das Land der
tausend Seen – hier ist auch die Heimat von mehr als 13.000 Storchenpaaren. Kaum ein Bauernhof, der nicht "seinen" Storch hat. Die
Lebensbedingungen für diesen "Glücksbringer" sind so gut, daß manche Dörfer mehr Störche als Einwohner zählen.
Die unberührte Natur und wunderschöne Landschaften der Masurischen Seenplatte läßt sich wunderbar mit dem Fahrrad genießen. Wir
fahren durch schier endlose Alleen, auf schattigen Waldwegen und auf Feldwegen, entlang an blühenden Wiesen und Wäldern durch die
sanfte, hügelige Landschaft, vorbei an einsamen Höfen und kleinen Dörfern. Statt in autoumzingelten Betonburgen übernachten wir in
Privatquartieren, kleinen Hotels und Pensionen.
Das Land der tausend Seen – so mancher möchte hier gleich ins Boot steigen. Dies ist ein Paradies für Wassersportler, wie es vielfältiger und
schöner kaum denkbar ist. Auf der Krutynia gleiten wir durch Erlenwälder, vorbei an schaukelnden Seerosen, über denen kobaltfarbene
Libellen schwirren. Der Fluß Czarna Hancza im Nordosten gilt bei Kanufahrern als Geheimtip. Hier treiben wir auf dem fast zugewachsenen
Fluß durch raschelnde Schilflandschaften. Zuweilen begleiten uns prächtige Schwäne und hin und wieder schwingt sich ein Graureiher gelassen
davon.
Für die ausgesprochenen Naturliebhaber sind die nordostpolnischen Nationalparks ein Paradies. Der Biebrza-Nationalpark begrüßt seine
Besucher mit viel Wald und ausgedehnten Sumpf- und Torfmoorlandschaften. Hier trifft man auf Vogelarten, welche es in Deutschland längst
nicht mehr gibt. Industrie fehlt in diesem Gebiet völlig, die wenigen Dörfer sind oft einsam und abgeschieden. Manchem Besucher aus
deutschen Großstädten mag es scheinen, als kehre er zurück in eine längst vergangene Zeit, lange vor Einbruch der Zivilisation - hier ist sie fast
noch Gegenwart.
Doch nicht nur Polen, auch die drei baltischen Staaten ziehen immer mehr Touristen in ihren Bann. Auf der Kurischen Nehrung liegen
eingebettet in eine herrliche Dünenlandschaft kleine, verwunschene Fischerdörfer. Entlang der Memel erwarten uns mächtige, alte Burgen. Die
estnischen Inseln locken uns mit ihrer unberührten Natur und allgegenwärtigen Geschichte. Und nicht zu vergessen, die drei baltischen
Hauptstädte: Vilnius – die litauische Hauptstadt mit seinen gotischen, verwinkelten Gassen und barocken Plätzen; Riga - die lettische
Hauptstadt mit seinen herrlichen Jugendstilbauten und Tallinn – die estnische Hauptstadt, das einstige Machtzentrum des Kreuzritterordens mit
seiner historischen Altstadt. Dies alles und vieles mehr können Sie während bei verschiedenen Radtour in den balitischen Staaten entdecken.
Kommen Sie mit und lassen Sie sich während einer Rad- oder Kanutour bezaubern von der Landschaft Nordostpolens und des Baltikums.
